Ziele & Standpunkte

Der Wählergemeinschaft Kisdorfer Bürger «WKB» ist die Nähe zu unseren Bürgerinnen und Bürgern wichtiger als die Zugehörigkeit zu einer Partei. Unsere Politik ist auf die Belange Kisdorfs ausgerichtet und wir brauchen nicht die Interessen von etwaigen Landes-/Bundesparteien bei unseren Entscheidungen zu berücksichtigen.

In den mittlerweile 15 Jahren aktiver Kommunalpolitik haben wir gezeigt, dass dieses Grundverständnis der WKB ein Garant für konstruktive und erfolgreiche Kommunalpolitik ist. Denn uns geht es um die Sache – um unser Kisdorf – und nicht ums Prinzip.

In der WKB gibt es – so wie es eigentlich überall sein sollte – keinen Fraktionszwang, jeder unserer Gemeindevertreter und jedes unserer Ausschussmitglieder ist nur seinem Gewissen und dem Wohle Kisdorfs verpflichtet und entscheidet eigenverantwortlich. Trotz dieser Freiheit gibt es in der WKB einen breiten Konsens zu vielen Themen der Kommunalpolitik.

Unsere grundsätzlichen Ziele entwicklen wir im offenen Dialog mit unseren Mitgliedern auf unseren Mitgliederversammlungen und Klausurtagungen. Die einzelnen Sachentscheidungen bereiten wir in unseren monatlichen öffentlichen Fraktionssitzungen vor.

Die Wählergemeinschaft lebt im heutigen Kisdorf und arbeitet für unsere gemeinsame Zukunft, daher werden Sie Sätze wie „Das haben wir schon immer so gemacht…“ oder „Schon vor 20 Jahren haben wir das so geplant…“ von uns nicht hören. Wenn notwendig, schneiden wir auch alte Zöpfe ab.

Wir informieren und diskutieren – auch über kontroverse Themen – stets sachlich.

Nachfolgend haben wir einen Überblick über unsere Standpunkte und Ziele zusammengestellt.

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Unsere Themen im Überblick:

Klicken Sie für Details auf die Dreiecke!

Bürgerbeteiligung & Transparenz

„Es ist eine demokratische und inhaltliche Selbstverständlichkeit, dass die Menschen das Haus, in dem sie leben wollen, selbst planen und gestalten können.“ (Bertolt Brecht)

Eine der ersten Initiativen in der Historie der WKB:
Einführung einer Bürgerfragestunde in allen Ausschusssitzungen (heute selbstverständlich, aber damals ein Novum).

Wir stehen für Bürgerbeteiligung und in wichtigen Fragen auch für das formale Mittel der Bürgerbefragung.

Wir wollen die Kisdorfer Bürger möglichst umfassend über kommunale Themen informieren. Daher machen wir – soweit zulässig – Unterlagen auf unserer Webseite öffentlich.

Auftragsvergaben müssen immer fair und transparent (und natürlich immer entsprechend allen geltenden Richtlinien) vorgenommen werden – gleiche Chance, gleiche Zeitspanne für alle Anbieter.

Dorfentwicklung

Wir wollen die Wohnqualität in Kisdorf erhalten und verbessern.

Das derzeit von der Gemeinde angestrebte Ziel von 4.000 Einwohnern ist für uns unter einer jetzt schon ausgelasteten Infrastruktur und dem ständig wachsenden Straßenverkehr ein hoch gestecktes Ziel. Wir treten daher dafür ein, Kisdorfs Einwohnerzahl nur noch behutsam wachsen zu lassen.

Die weitere Entwicklung des Dorfes soll nur durch schließen von Baulücken und ggf. auch kleine, überschaubare Neubaugebiete erfolgen.

Eventuelle neue Baugebiete sollen vorzugsweise durch die Gemeinde selbst erschlossen werden (und nicht duch einen kommerziellen Erschließungsträger). Wir sind der Auffassung, dass nur so ein für Gemeinde und Anwohner optimales Ergebnis erzielt werden kann.

Finanzen

Wir treten für eine ehrliche kommunale Finanzpolitik ein – unsere Finanzpolitik soll sich nicht an Ideologien oder Wahlen orientieren, sondern an objektiven Notwendigkeiten.

Die WKB tritt dafür ein, die finanzielle Belastung für die Gemeinde und den einzelnen Bürger so gering wie möglich zu halten.

Wir wollen nur Bezahlbares machen – Investitionen nur unter Berücksichtigung eventueller Folgekosten. Finanzielle Planungen müssen langfristig angelegt sein.

Wie wollen die Rückzahlung der Kredite Kisdorfs sobald als möglich im Rahmen der Rücklagen in Angriff nehmen.

Kinder & Jugend

Wir orientieren uns sowohl an den Bedürfnissen der Eltern als auch an den Beschlüssen der Kisdorfer Kinder- und Jugendvertretung.

Wir unterstützen unseren Kindergarten mit seinem sehr fortschrittlichen Angebot. Krippenplätze und Ganztagsbetreuung sind für uns selbstverständlich.

Wir bekennen uns zur heutigen Jugend.

Die WKB begrüßt die vielfältigen Aktivitäten der Landjugend und tritt für ein entspanntes und wohlwollendes Verhältnis der Politik mit dieser jüngeren Generation ein. Wir sind uns darüber bewusst, dass die Verjüngung der FFW ihre Wurzeln in der Landjugend hat.

Vereine & Verbände

Wir unterstützen weiterhin die Vereine und Verbände im Rahmen unserer Haushaltsmittel zur Förderung von Sport, Kultur und Brauchtum.

Unser Schwerpunkt liegt auch hier in der Förderung der Jugendarbeit, jedoch ohne unsere altverdienten Mitbürger zu vergessen (z.B. Förderung SoVD und Altenclub).

Wir stehen zur Partnerschaft mit Bardsey cum Rigton.

Verkehr

Vorrangige Aufgaben im Bereich Verkehr sind für uns Schulwegsicherung, Sanierung der Fußwege
und Straßenreparaturen.

Zur Reduzierung der Belastung der Kisdorfer Bevölkerung durch Durchgangsverkehr fordern wir ein Gesamtverkehrskonzept mit den umliegenden Gemeinden.

Im Kisdorfer Wohld fordern wir einen sicheren Überweg zur Buskehre, weiterhin halten wir auch im Wohld eine Verkehrsberuhigung für notwendig.

Wir setzen uns für die Erweiterung des öffentlichen Nahverkehrs ein für eine Anbindung an Aldi/Edeka ein.

Die Erweiterung des Rad- und Wanderwegenetzes ist für uns eine Herzensangelegenheit.

Dem Thema „Verkehrsberuhigung am Kindergarten“ haben wir weiter unten einen eigenen Abschnitt spendiert.

Demographischer Wandel

Die demographische Entwicklung wird auch Kisdorf erfassen und verändern. Wir wollen bei allen kommunalen Entscheidungen darauf achten, dass Kisdorfs derzeitiger sehr vorteilshafte Altersstruktur weitestgehend erhalten bleibt.

Zusätzlich:

  • Wir werden bei allen neuen Maßnahmen auf Barrierefreiheit achten.
  • Wir unterstützen Mehrgenerationshäuser/Betreutes Wohnen.

Umwelt & Naturschutz

Wir wollen den Grüngürtel am Westrand der Gemeinde als Abgrenzung gegen Henstedt-Ulzburg und Kaltenkirchen erweitern.

Unser Ziel ist Kisdorf Wohld und das Gehege Endern als ländlich geprägten Ortsteil und Naherholungsgebiet zu erhalten.

Das auch in der WKB kontrovers diskutierte Thema „Biogas“ bekommt weiter unten auf der Seite einen eigenen Abschnitt.

 

Spezielle (und manchmal auch kontroverse) Themen:

Biogas

Das Thema Biogas ist in der WKB – wie wohl auch im ganzen Dorf – umstritten, Befürworter und Gegner halten sich in etwa die Waage. Auch bei uns wurde alle Argumente emotional und ausgiebig ausgetauscht.

Fakt ist: Wir haben im Wohld eine Biogasanlage, die „priviligiert“ ist, d.h. Landwirte, die gewisse Voraussetzungen erfüllen dürfen (ohne das die Gemeinde ein Mitspracherecht hätte) eine Biogasanlage errichten und betreiben.

Der Knackpunkt war nun die Erweiterung der Anlage über die „immer erlaubten“ 500KW hinaus auf etwa 700KW – für diese Erweiterung war eine Genehmigung der Gemeinde notwendig.

Unsere Gemeindevertreter haben nach ihrem Gewissen abgestimmt, letztendlich wurde die Erweiterung im Gemeinderat angenommen.

Mehr zu diesem Thema

Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr ist für die WKB ein integraler Bestandteil der Gemeinde Kisdorf. Wir wollen unsere Feuerwehr mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen.

Um der Feuerwehr auch zukünftig die zur Erfüllung ihrer Aufgaben für die Gemeinde notwendigen Ausrüstungen zur Verfügung stellen zu können, halten wir eine langfristige Finanzplanung und eine enge Absprache zwischen Feuerwehr und Gemeinde für unerlässlich.

Schülerbeförderung

Die Gemeindevertretung Kisdorf hat am 6. Dezember 2007 folgende Resolution einstimmig beschlossen:

Resolution gegen Elternbeteiligung an den Kosten der Schülerbeförderung

Gemäß § 114 Abs. 2 Schleswig-Holsteinisches Schulgesetz (SchulG) ist eine Eigenbeteiligung der Eltern in Höhe von 30% der Kosten einer Monatskarte für Schüler im Rahmen der Tarife des öffent- lichen Personennahverkehrs festgesetzt worden. Die Eltern aus der Gemeinde Kisdorf müssen für die Schulbusfahrten zu den Schulen in Kisdorf, Sievershütten, Kaltenkirchen, Henstedt-Ulzburg und Nahe Kostenanteile in Höhe von 90,00 € / Jahr bis 111,60 € / Jahr zahlen.

Die Fahrkarte wird ausschließlich für die Schulbusfahrt genutzt, da eine private Nutzung im Rahmen der ÖPNV-Verbindungen in unserer Region aufgrund des Fahrplanangebotes nahezu ausgeschlossen ist.

Die Elternbeteiligung an den Kosten der Schülerbeförderung führt zu einem weiteren erheblichen Nachteil des ländlichen Raumes. Die Gleichheit der Bildungschancen wird gefährdet.

Die Gemeinde Kisdorf fordert den Landesgesetzgeber daher auf, die Verpflichtung zur Festsetzung der Elternbeteiligung durch eine Änderung des Schulgesetzes aufzuheben und der Gemein- de die ihr dadurch entgehenden Einnahmen auf andere Weise zu verschaffen.

Bis zur Änderung des Schulgesetzes bzw. Aufhebung der betreffenden Satzung des Kreises wird die Gemeinde Kisdorf den Kisdorfer Eltern bzw. volljährigen Schülerinnen/Schülern ihre Eigenbeteiligung an den Schülerbeförderungskosten auf Antrag erstatten.

Zwischenzeitlich hat die CDU/FDP-Landesregierung und der von CDU und FDP dominierte Kreis Segeberg die Elternbeteiligung beschlossen und gleichzeitig den Gemeinden die Erstattung der Eigenbeteiligung untersagt.

Wir als WKB fordern weiterhin eine kostenlose Schülerbeförderung für alle Schüler, denn unser Standpunkt hat sich seit 2007 nicht geändert!

Mehr zu diesem Thema…

Verkehrsberuhigung am Kindergarten

Seit vielen Jahren setzen wir uns für eine Verkehrsberuhigung der am Kindergarten vorbeiführenden Straße Götzberger Weg ein. Wir werden auch weiterhin für eine Verbesserung des unbefriedigenden Ist-Zustandes eintreten.

Erledigt! Nach Ausbau des Götzberger Weges, Anlage von Fußwegen, Querungen für Fußgänger und Verlegung des Ortsschildes (und des 30 km-Schildes) bis an die Grenze des Baugebietes sind nun alle unsere ursprünglichen Forderungen realisiert.

Wenn Sie weitergehende Fragen zu unseren Zielen und Standpunkten haben, dann sprechen Sie uns gerne an!