Historie

Wie und wann fing es eigentlich an?

Es begann im Herbst 1995 damit, dass ein paar umtriebige Kisdorfer mit Politik-Erfahrung neue Mitstreiter suchten, die am kommunalen Geschehen in Kisdorf interessiert waren und etwas bewegen wollten.

Bei mir stieß diese Gruppe schon mal offene Türen ein, denn ein Jahr zuvor konnte ich bereits dazu beitragen, dass der so genannte „Krähenwald“ nicht der Säge zum Opfer fiel.  (Helmut Heberle)

Es fanden sich schnell weitere engagierte Bürgerinnen und Bürger (auch aus den Reihen der anderen Parteien), die sich Veränderungen und Verbesserungen wünschten und bereit waren mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen. Eines war uns allen gemein:

Unabhängig bleiben!

Was lag da näher als eine Wählergemeinschaft ins Leben zu rufen?

Die Gründungsversammlung fand am 20. März 1996 (Der Frühlingsanfang stand für einen Neu-Anfang!) im ehemaligen „Santorini“ statt. Mehr als 30 interessierte Bürger waren der Einladung gefolgt, elf erklärten spontan ihre aktive Mitarbeit.

Der erste Vorstand wurde am 18. April 1996 im ehemaligen „Zentralgasthof“ gewählt:

     1. Vorsitzender: Helmut Heberle
  2. Vorsitzende: Doris Möller
  Beisitzer: Silke Heberle, Helga Schultz, Michael Hamer
  Schriftführer: Jochen Feege
  Kassenwart: Werner Bünnig

Danach konnte es richtig losgehen, die Teilnahme an unserer ersten Kommunalwahl 1998 war das Ziel. Wir hatten zwei Jahre Zeit, um uns darauf vorzubereiten:

Ausschüsse wurden besucht und regelmäßige Treffen zum Erfahrungsaustausch einberufen, die ersten Aktivitäten wurden geplant. Es waren zwei Jahre voller Kreativität und der Zuversicht, in unserer Gemeinde etwas verändern zu können.

Unser (inoffizielles) Kisdorf-Archiv:

Wenn Sie Lust haben einfach einmal in der Vergangenheit der Wählergemeinschaft (und der Vergangenheit Kisdorfs!) zu stöbern, dann schauen Sie doch mal in die historischen Ausgaben unseres Informationsblattes „ki’vi:f“ (hier klicken).

Nirgendwo sonst können Sie frei zugänglich im Internet besser in die jüngere Vergangenheit Kisdorfs ab 1996 schauen und sehen was uns – und Kisdorf – bewegt hat!


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Unsere erste Wahl: 1998

Das Ergebnis vom 22. März 1998 konnte sich sehen lassen und ließ aufhorchen:

Mit 27% der Wählerstimmen und erreichten 5 Sitzen in der Gemeindevertretung (von insgesamt 19)! Das Klassenziel war erreicht: Unsere erste Legislaturperiode konnten wir mitgestalten.
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Unsere zweite Wahl: 2003

Nach fünfjähriger Mitarbeit in der Kommunalpolitik gelang 2003 die Bestätigung für unsere erfolgreiche Arbeit. Sehr zielgerichtet, unkonventionell und mit großem Schwung konnte die WKB die Wahl mit 44,2% der Wählerstimmen gewinnen. Seitdem besetzen wir 8 Sitze in der Gemeindevertung (von insgesamt 17).

Wir zogen als deutlich stärkste Fraktion in die Gemeindevertretung ein, allerdings bildeten CDU und SPD eine „große Koalition“ und wählten den Bürgermeister. Als Gegenleistung für das Halten der Steigbügel bei der Bürgermeinsterwahl bekam die SPD von der CDU einige Ausschusssitze.

Erfahrene Verstärkung hatten wir zu dieser Wahl durch einige Mitglieder aus der FDP-Fraktion erhalten, die sich entschieden hatte, nicht wieder zur Wahl anzutreten.
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Unsere dritte Wahl: 2008

Nach weiteren fünf Jahren zogen wir – diesmal allerdings gleichauf mit der CDU –  wiederum als eine der stärksten Fraktionen mit 6 Sitzen in die Gemeindevertretung ein (von insgesamt 17).

Obwohl wir – gegenüber der Wahl von 2003 – Sitze abgeben mussten (weil die FDP wieder antrat), ergaben sich in dieser Wahlperiode endlich neue Möglichkeiten: Erstmals konnten wir, gemeinsam mit den den Gemeindevertretern der FDP, Mehrheiten für wichtige kommunale Themen finden und die seit Generationen empfundene „Politik nach Gutsherrenart“ zumindest für einige Zeit vergessen machen.
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Und nun kommt unsere vierte Wahl: 2013