20 Jahre WKB

30. März 2016 | Von | Kategorie: Allgemeine Themen, Kisdorfer TOP Themen

 

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Man muss nicht alles zerreden. Das dachten sich auch Doris Möller und Brigitte Hamer vom Vorstand der WKB, als sie die Gäste mit einem kurzweiligen, plakativen Sketch begrüßten.

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Man könnte sagen, es war die Ruhe nach dem Sturm, denn zum Auftakt dieser Jubiläumsfeier erfüllten nicht weniger als 10 Frauen den Raum mit ihren afrikanischen Trommelklängen. Es war faszinierend und schwungvoll. Zugegeben, vom Geräuschpegel hätte der Raum gern viel größer sein dürfen. Immerhin gefiel es einem Gast so gut, dass er die Gruppe gleich für eine eigene Veranstaltung buchen wollte. Es war einfach ein Leckerbissen einer anderen Art.

Eingeladen hatte die Wählergemeinschaft zu ihrem 20sten Bestehen. Es waren alle Mitglieder, auch die ehemaligen Mitglieder der Wählergemeinschaft zu diesem Abend eingeladen und die Freude des Vorstandes war groß, weil auch tatsächlich einige ehemalige Mitglieder dieser Einladung gefolgt waren. Gefeiert wurde im Margarethenhoff, wo man das gute Essen und das abwechslungsreiche Programm genießen und gemeinsam miteinander klönen konnte, z.B. über alte Anekdoten und derzeitig Aktuelles. Der Abend stand unter dem Motto: „Politik bleibt draußen.“ So waren denn auch die weiteren Programmpunkte fast „politikfrei“. Helmut Heberle las aus seinem Theaterstück  „Spökenhoff“, das ganz zufällig Ähnlichkeiten mit dem Kauf des Margarethenhoffs hatte und Silke Heberle ließ in einer Präsentation ihre Wahrnehmung von 20 Jahren Wählergemeinschaft Revue passieren. So konnte jedermann an ihren Erinnerungen teilhaben, waren es nun die  Veranstaltungen der WKB, die vielen Aktionen zu Ostern, Weihnachten  oder auch zu den Wahlen usw. und so mancher hatte Probleme, sich auf den 20 Jahre alten Fotos wieder zu erkennen.

In einer kurzen Einleitung zu dieser Präsentation wurde die Frage gestellt, ob es rückblickend wichtig war, dass sich in Kisdorf vor 20 Jahren eine Wählergemeinschaft gründete. Sicher liegt das im Auge jedes einzelnen Beschauers. Aber Tatsache ist, dass im Kisdorfer Gemeinderat nun erstmals Mehrheiten gesucht werden mussten. Bereits nach einem Jahr, wir waren noch nicht im Gemeinderat vertreten, haben wir jungen Müttern (an viele Väter können wir uns da noch nicht erinnern) gezeigt, wie man eine vor- und nachschulische Betreuung organisieren könnte. Die Rappelkiste wurde geboren.

Es war auch die Wählergemeinschaft, die dafür sorgte, dass der Kindergarten die Nähe zur Schule behalten konnte und nicht zum Strietkamp umziehen musste.  Apropos Strietkamp – gemeinsam mit der FDP konnten wir dem ohnehin heute gebeutelten Kisdorfer Haushalt so manchen Euro sparen helfen. Hätten wir damals dem Bau einer Nichtballsporthalle des SCK zugestimmt, darf man sich zu Recht fragen, in wessen Haushalt nach der Insolvenz des SCK diese Bau und Betriebskosten als Minus zu Buche geschlagen hätten.

Unser Fazit nach 20 Jahren : Freude über größere und kleinere Erfolge in der politischen Arbeit und Stolz, dass es uns auch nach 20 Jahren noch gibt. Beim Antritt zu unserer ersten Wahl hatte uns ein politischer Gegner nur 5 Jahre gegeben. Dieser Zeitraum ist doch schon mal überschritten. Aber zugegeben, Wählergemeinschaften haben es schwer. Parteien haben bei internen Problemen ihr parteipolitisches Gerüst, das sie immer zusammenhält. Das fehlt uns Wählergemeinschaften. Umso mehr sind wir darauf angewiesen, dass wir menschlich harmonieren und zusammenstehen. Das ist uns nun 20 Jahre gelungen, trotz Verzicht auf jeden Fraktionszwang, was – zugegeben- manchmal schwer ist , wenn, wie z.B. beim Thema Kreisverkehr, die Meinungen sehr weit auseinandergehen. Dann weiterhin fair und freundschaftlich miteinander zu arbeiten, das ist nicht immer einfach, aber unser Verständnis von Demokratie ist offensichtlich eine unserer Stärken. So wollen wir es weiter halten.

Übrigens: Wir sind keine „geschlossene Benutzergruppe“! Wenn Sie als Kisdorfer Bürger(in) bei uns mitarbeiten möchten, wir freuen uns über interessierte neue „Mitmacher“ mit Ideen für unser Dorf!

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